Archiv für die Kategorie ‘Bangkok’

Mae Nam Chao Phraya

Montag, 14. Dezember 2009

Unter den längsten Flüssen der Welt nimmt der Mae Nam Chao Phraya mit 1.112 km zwar nur den 228. Rang ein, aber für jeden Thailänder ist er der Königsfluss und zugleich die Lebensader Bangkoks. Mit seinen kleinen Seitenarmen (Klongs) ist Bangkok hier zum Teil ursprünglich wie vor 100 Jahren. Auf diesem Fluss, der über das am besten funktionierende Verkehrssystem der Stadt verfügt, fließt der Beförderungsstrom im wahrsten Wortsinn. Unzählige Boote, Fähren und Wassertaxis bringen die Menschen von A nach B und stehen dabei nie im Stau. Nicht wenige Häuser am Fluss bzw. in den Klongs sind ausschließlich über den Wasserweg erreichbar. Zum Nachbarn paddelt man mit dem eigenen Boot oder man schwimmt einfach mal kurz rüber. Weitere Strecken werden dann mit dem Wassertaxi, oder mit einer der vielen Fähren bewältigt.

Wat Arun - der Tempel der Morgenröte

Wat Arun - der Tempel der Morgenröte von der Fluss-Seite

Und gestern war eine Fahrt auf diesem Fluss angesagt. Eigentlich dachte ich erst eines der vielen Longtail-Boote zu chartern um ganz individuell unterwegs sein zu können. Aber die Bootsführer, die die gleiche Abzocker-Manier an den Tag legen wie die meisten Bangkoker Taxifahrer verlangten 1200 Bath (ca. 25 Euro) für eine Stunde. Vor drei Jahren habe ich für eine Stunde gerade einmal die Hälfte gezahlt. Da ich weder zum Diskutieren noch zum Handeln aufgelegt war, habe ich mich kurzerhand für ein Wassertaxi entschieden und einfach die letzte Station gebucht. Das hat dann nicht einmal einen Euro gekostet und hat trotzdem richtig Spaß gebracht (und unzählige Bilder von denen ich zumindest mal ein paar zeigen will).

Teil der Rama VIII Brücke

Spitze der Rama VIII Brücke

Egal wo man aussteigt, an der gleichen Stelle kommt man nach spätestens 30 Minuten wieder weiter bzw. auch wieder zurück. Zwar kann es während der Fahrt auch mal ein wenig voller werden, aber das stört nicht wirklich. Nach etwas mehr als einer Stunde legte das Boot – weit außerhalb Bangkoks an. Und nach ca. zwei Stunden bin ich dann bei beginnender Dämmerung zurück nach Bangkok gefahren. Unglaublich wie beeindruckend die Rückfahrt in der Dunkelheit war. Rechts und links an den Ufern zahlreiche hell erstrahlte Tempel, alles glitzerte und funkelte und die näherrückende Silhouette Bangkoks und der leuchtende Himmel über der Metropole – einfach nur schön…

alles am Chao Phraya wird in der Nacht angestrahlt

Rama VIII Brücke

Ein neuer Tag in Bangkok

Sonntag, 13. Dezember 2009

der gestrige Tag in Bildern

Fensterblick - Kunst und Kulturzentrum
Bangkok auf unterschiedlichen Ebenen -Fensterblick – Kunst und Kulturzentrum

Tempel im Lumpini-Park

Tempel im Lumpini-Park

Skytrain-Wege in Bangkok

Skytrain-Wege in Bangkok

Wat Pho

Sonntag, 29. November 2009

12.25 Uhr (06.25) Wat Pho (Wat = Tempel)lautet der Name eines weit über die Grenzen von Bangkok bekannten Tempels. Dieser Tempel ist nicht nur bekannt durch den großen liegenden Buddha (45 Meter lang), sondern auf dem Gelände von Wat Pho ist die bekannteste und landläufig auch als beste bezeichnete Massageschule ganz Thailands. Hier wird unter strenger Anleitung die Kunst der traditionellen Thai-Massage unterrichtet. Traditionell ist bei der Bezeichnung besonders wichtig, da es in Bangkok an dubiösen Stellen noch dubiösere Massage-Studios gibt, die mit der wirklichen Thai-Massage erschreckend wenig zu tun haben und wo i.d.R. nur das massiert wird, was bei der traditionellen Massage eher ausgespart wird.

Eineinhalb Stunden habe ich die Massage genossen und für thailändische Verhältnisse auch relativ viel dafür bezahlt, nämlich 580 Bath (12 Euro). Natürlich ist das für unsere Verhältnisse spotbillig, aber ich habe auch schon weniger als die Hälfte dafür ausgeben müssen und schlecht war diese Massage z.B. in Kuraburi (Südthailand) auch nicht. Aber es war eben auch nicht im bzw. am Wat Pho.

Da ich mehr als 30 Minuten warten musste, habe ich die Zeit genutzt ein paar Sehenswürdigkeiten auf dem Tempelgelände und von dem großen ruhenden Buddha (siehe Foto) im Bild fest zu halten. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon an diesem Ort fotografiert habe, aber jedesmal reizt es aufs Neue und Motive gibt es ohne Ende.

Dann nach 90 Minuten Massage waren auch die Verspannungen, die ich von zuhause mitgebracht hatte verschwunden – ich habe sie nicht vermisst…

Bangkok verbindet …

Freitag, 27. November 2009

Bangkok 12.05 (6.10) – Mit der Kamera in Bangkok unterwegs zu sein bedeutet alle paar Meter dass Bedürfnis zu haben stehen zu bleiben und das Sichtbare im Bild festzuhalten. Oft sind es gerade unscheinbare Dinge, die den besonderen Reiz haben und doch so schnell in der Masse der gigantischen Vielfalt untergehen. Bangkok ist mehr als nur Großstadt – Bangkok ist zweifelsohne eine der wirklichen Metropolen auf dieser Welt und manchmal ist Bangkok auch echtes Lebensgefühl.