Archiv für November 2009

Wat Pho

Sonntag, 29. November 2009

12.25 Uhr (06.25) Wat Pho (Wat = Tempel)lautet der Name eines weit über die Grenzen von Bangkok bekannten Tempels. Dieser Tempel ist nicht nur bekannt durch den großen liegenden Buddha (45 Meter lang), sondern auf dem Gelände von Wat Pho ist die bekannteste und landläufig auch als beste bezeichnete Massageschule ganz Thailands. Hier wird unter strenger Anleitung die Kunst der traditionellen Thai-Massage unterrichtet. Traditionell ist bei der Bezeichnung besonders wichtig, da es in Bangkok an dubiösen Stellen noch dubiösere Massage-Studios gibt, die mit der wirklichen Thai-Massage erschreckend wenig zu tun haben und wo i.d.R. nur das massiert wird, was bei der traditionellen Massage eher ausgespart wird.

Eineinhalb Stunden habe ich die Massage genossen und für thailändische Verhältnisse auch relativ viel dafür bezahlt, nämlich 580 Bath (12 Euro). Natürlich ist das für unsere Verhältnisse spotbillig, aber ich habe auch schon weniger als die Hälfte dafür ausgeben müssen und schlecht war diese Massage z.B. in Kuraburi (Südthailand) auch nicht. Aber es war eben auch nicht im bzw. am Wat Pho.

Da ich mehr als 30 Minuten warten musste, habe ich die Zeit genutzt ein paar Sehenswürdigkeiten auf dem Tempelgelände und von dem großen ruhenden Buddha (siehe Foto) im Bild fest zu halten. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon an diesem Ort fotografiert habe, aber jedesmal reizt es aufs Neue und Motive gibt es ohne Ende.

Dann nach 90 Minuten Massage waren auch die Verspannungen, die ich von zuhause mitgebracht hatte verschwunden – ich habe sie nicht vermisst…

an die “Mitreisenden”

Sonntag, 29. November 2009

Zuerst einmal herzlichen Dank an alle die sich hier in Form von Kommentaren einbringen (auch wenn ich bei dem ein oder anderen nicht so gut wegkomme ;-). Bitte nicht sauer sein, wenn ich nicht auf jeden Kommentar hier im Blog eingehe (es sei denn es geht nicht mehr ohne zu intervenieren …). Ich lese jede Anmerkung und weiß eure Reaktionen wirklich zu schätzen :-) Zeigt es doch, dass es tatsächlich ein paar Menschen gibt, die hier gerne ein wenig “mitreisen”. Ich freue mich wenn ihr auch in nächster Zeit noch bleibt und versuche (wenn auch nicht täglich) immer wieder von einzelnen Stationen, Sehenswürdigkeiten oder Erlebnissen zu berichten. Am 28.11. ist mir dies aber trotz Bemühen leider nicht gelungen.

Leider war den ganzen Tag kein Zugriff auf die Seite, auf der der Blog liegt, möglich. Dies hat nichts damit zu tun, dass ich mich in Thailand aufhalte, sondern es ist ein Problem beim Anbieter des Blog-Services, der den Speicherplatz zur Verfügung stellt und durch den die Gestaltung des Ganzen möglich ist. Dieser Dienst ist netterweise kostenlos und war – zumindest an diesem Tag – genauso viel wert …

Bangkok verbindet …

Freitag, 27. November 2009

Bangkok 12.05 (6.10) – Mit der Kamera in Bangkok unterwegs zu sein bedeutet alle paar Meter dass Bedürfnis zu haben stehen zu bleiben und das Sichtbare im Bild festzuhalten. Oft sind es gerade unscheinbare Dinge, die den besonderen Reiz haben und doch so schnell in der Masse der gigantischen Vielfalt untergehen. Bangkok ist mehr als nur Großstadt – Bangkok ist zweifelsohne eine der wirklichen Metropolen auf dieser Welt und manchmal ist Bangkok auch echtes Lebensgefühl.

one night in Bangkok

Donnerstag, 26. November 2009

Bangkok 10.55 Uhr (4.50 ) – MBK (Maaboon Kruong) heißt das Shoppingcenter, dass mir wohl am besten gefällt. Hier sitze ich nun, habe gerade in meinem „Stamm-Café“ gefrühstückt und lese die Geburtstagsnachrichten. Wer von euch hat eigentlich damit angefangen und eine Lawine losgetreten, die in unzähligen E-Mails endete??? Ich werde mal das Datum der Einträge verfolgen, damit ich mich zu gegebener Zeit auch revanchieren kann… Jedenfalls ganz lieben Dank für all die vielen Glückwünsche und Grüße, die mich hier erreicht haben.

Der gestrige Tag war noch nicht wirklich Ankunftstag. Die lange Anreise fast ohne Schlaf, der Temperaturunterschied (heute Morgen 28 Grad), Aufregung und was sonst noch alles dazu gehört, sorgten dafür, dass ich etwas benebelt unterwegs war. Trotzdem habe ich ein paar Fotos gemacht, von dem ich hier mal eines zeigen will.

In einer Reisedokumentation hörte ich mal zu Bangkok die Anmerkung: >Bangkok ist die vielleicht chaotischste Stadt der Welt<. Danach habe ich mich schon mehrfach gefragt, warum es >vielleicht< hieß – jedenfalls will ich mich jetzt mal in genau dieses Chaos stürzen.

Zwischenlandung in Dubai

Dienstag, 24. November 2009

Dubai 1.42 Uhr (22.42 ) – Der Flug war wirklich nett, dass Essen gut und reichlich und die Gespräche des Nachbarn ebenso (ein Geschäftsmann aus Hong Kong der ziemlich viel über Hong Kong und China zu erzählen wusste). Beindruckend, wie sich der Sessel während des Gespräches verbiegen ließ. Nicht zuletzt gab es sogar eine Massagefunktion. Hatte ich vorher gesagt, dass ich nicht sicher bin, diesen Luxus zu brauchen? – okay, in diesem Moment schon. Jedenfalls verging die Zeit im Flug – wie auch sonst…  Die Landung war butterweich (dank des Piloten aus deutschen Landen). Leicht feuchte Hände gab’s trotzdem – nein, nicht vom Beifall klatschen – das gibts nur beim Charterflug zum Ballermann. Ich mag einfach keine Landungen und da ist es auch egal ob ich das Vergnügen habe in der Business-Klasse  zu sitzen oder wie sonst üblich viel viel weiter hinten – wenn der Vogel vom Himmel fallen sollte, prelle ich mir vorne die Nase nämlich genau so. In einer knappen Stunde geht es nun weiter nach Bangkok.

Luxus vom Feinsten – Emirates macht’s möglich

Dienstag, 24. November 2009

13.30 Uhr – Ich sitze in der Lounge der Fluggesellschaft  Emirates. Unglaublich, was den erlauchten Fluggästen hier so alles geboten wird. Nein, normalerweise gehöre ich (leider) nicht zum Kreise derer, die standartmäßig in der First- oder Businessclass verweilen dürfen. Nur dem Umstand, dass ich in der Vergangenheit ein paar Meilen gesammelt habe ist es heute zu verdanken, dass ich mir diesen Luxus gönnen darf. Die komplette Verpflegung ist hier kostenlos (… und ich habe eben ein Teil meines Reisegeldes bei Mc Donalds verbraten). Warum sagt mir das eigentlich keiner, dass man hier bis zum Abwinken …  - egal, was soll’s. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich diesen Luxus unbedingt brauche, auch wenn ich mich hier im Moment ziemlich wohl fühle (mit Kaffee und WLAN).

Auch muss ich mir keine Gedanken machen, dass ich evtl den Flug verpassen könnte. Die Gäste werden hier rechtzeitig auf den bevorstehenden Abflug hingewiesen (ob mich dann anschließend auch jemand an Board trägt…). Bin mal gespannt, was sie während des Fluges so alles bieten…

jetzt geht’s los…

Dienstag, 24. November 2009

11.16 Uhr – Nervosität am Morgen – auch nach Jahren fehlt am Abreisetag doch wieder die Routine. Klappen alle Verbindungen? Habe ich auch nichts Wichtiges vergessen? Hoffentlich kommt jetzt nichts Unvorhergesehenes dazwischen…

Ich bin pünktlich am Bahnhof – der Zug ist es nicht. Knappe 10 Minuten Verspätung  sollten kein Problem werden.  Während der Zugfahrt bleibt dieses flaue Gefühl im Magen, dass mich schon seit halb sechs nicht mehr schlafen ließ. Neben mir stopft ein Junge sich inzwischen das dritte Brötchen in den Mund und schlingt dies genauso zügig runter wie die beiden zuvor – mir würgte es im Hals und draußen ist alles grau in grau. Wird irgendwie Zeit, dass ich wegkomme.  Auf dem Rhein fahren Schiffe im Schneckentempo den Strom aufwärts. Mit dem Schiff reisen scheint deutlich entspannender zu sein – aber dann käme ich ja nie an.

Danke Dennis!

Samstag, 21. November 2009

Dieser Blog ist einem engagierten Menschen zu Verdanken, der nicht nur die Idee dazu hatte, sondern auch die Einrichtung und die Gestaltung realisierte – (www.zzipp.de)

nur noch drei Tage …

Samstag, 21. November 2009

-stm- Am Dienstag geht es los. Die Koffer sind gepackt und das Reisefieber steigt mit jeder Stunde. Fast genau ein Jahr ist seit dem letzten Aufbruch nach Südostasien vergangen. Die Erinnerung ist noch wach – war es doch genau der Tag, an dem der Flughafen in Bangkok während politischer Unruhen besetzt wurde. Um ein Haar schien die ganze Reise damals ins Wasser zu fallen, bis sich dann die Möglichkeit auftat nicht nach Bangkok, sondern nach Kuala Lumpur (KL) zu fliegen. Dieser nichtgewollte Umweg hatte dann so viel schönes, dass es im Nachhinein betrachtet mehr als eine Bereicherung der Reise war.

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