Wat Yansangwararam

Als eine Hommage an seine Majestät König Bhumibol Adulyadej  Rama IX versteht sich die mehrere Quadratkilometer große Tempelanlage Wat Yansangwararam ca. 160 km südlich von Bangkok. Zahlreiche buddhistische Bauwerke entstanden und entstehen noch immer auf diesem riesigen Gelände.

Viele kleine und große Bauwerke faszinieren auf mehreren Quadratkilometern.

Viele kleine und große Bauwerke faszinieren auf mehreren Quadratkilometern.

Für diese Anlage nehme ich mir mehrere Stunden Zeit und genieße viele kleine und große Kunstwerke, die mit besonderer Liebe zum Detail entstanden. Das Wetter ist fast perfekt während des Rundgangs. Manchmal schiebt sich die eine oder andere Wolke vor die Sonne und macht damit den recht heißen Tag heute etwas erträglicher. In einem kleinen Teich schwimmen ein paar Jungs und im ersten Moment denke ich, eine kleine Abkühlung täte jetzt sicher gut. Beim näheren Hinsehen, möchte ich dann aber lieber nicht dort baden. Durch die „Aktivitäten“ der Badenden hat sich das Wasser gelinde gesagt in eine Schlammbrühe verwandelt. Und was die Jungs dort alles als „Wasserschätze“ bergen, macht sogar den Gedanken, dort schwimmen zu gehen, unmöglich…

Schlammbad gefällig?

Schlammbad gefällig?

Ein paar Meter weiter gibt es den nächsten See. Aber auch dort kommt ein Bad im Wasser nicht in Frage, da dieser See übervoll mit Fischen ist, die sich von den Besuchern regelrecht rund füttern lassen. Unzählige Fischleiber schieben sich an den Futterplätzen übereinander, sperren die Mäuler auf und aus dem Wasser und warten darauf, dass ihnen das Futter bis in den Schlund geworfen wird. Mit einem großen Kescher könnte man hier auf einen Schlag 20, 30 oder noch mehr Fische fangen. Aber auf dem Gelände eines Tempels kommt i.d.R. niemand auf die Idee Fische oder anderes Getier zu fangen und vielleicht sogar noch zu verspeisen. Auf dem Gelände eines Tempels wird man eher einem Tier die Freiheit schenken und damit Tam Bun (siehe Bericht Chiang Rai – Wat Doi Kau Quaai vom 30.11./01.12.09) sammeln. Ein Tier dort zu fangen würde eine deutliche Reduzierung der Lebens-Verdienst-Punkte bedeuten und dieses Risiko würde niemand eingehen. Also fange ich keine Fische, füttere sie aber auch nicht, weil sie fett genug sind und habe damit schon wieder kein Tam Bun fürs nächste Leben gesammelt.

Dieses 130 Meter hohe Buddha-Bildnis entstand mit Hilfe von Lasertechnik auf der Felswand.

Dieses 130 Meter hohe Buddha-Bildnis entstand mit Hilfe von Lasertechnik auf der Felswand.

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