Mit ‘Chiang Rai’ getaggte Artikel

Phra Lahminh

Freitag, 01. Januar 2010

Wieder eine Auszeit – der Grund dafür ist offensichtlich eine kleine Portion Eis, die ich mit Teno in Chiang Rai gegessen habe. Ihm machen so ein paar Salmonellen im Eis nichts aus, aber bei mir haben sie durchschlagenden Erfolg…

„Ich wusste dass du kommen wirst – ich habe auf dich gewartet.“ Schön, denke ich, dass auch mal jemand auf mich wartet, und dazu noch jemand, den ich noch gar nicht kenne. „In der letzten Nacht bist du mir begegnet, da wusste ich, dass du heute kommen wirst“. Ich schaue einem fremden Menschen ins Gesicht, einem Mönchen mit einer Wollmütze, der fast ein bisschen lustig anzuschauen ist und der mir eigentlich noch nie begegnet, der mir aber auf seltsame Weise vertraut ist.

Ich bin mit Teno ungefähr 25 Kilometer nördlich von Chiang Rai gefahren. In einem abgelegenen Waldkloster treffen wir dort auf diesen Mönchen, der hier mit zwei Novizen in arger Abgeschiedenheit und unter einfachsten Bedingungen lebt. Doch bevor er weiter spricht möchte er uns erst den Tempel bzw. die Umgebung zeigen. Ein richtiges Tempelgebäude gibt es gar nicht – alles spielt sich in der Natur und an bzw. auf einem hohen Felsen ab. Und auf diesen Felsen klettern wir jetzt hinauf. Mit seinen 53 Jahren erklimmt Mönch Phra Lahminh mit beeindruckender Leichtfüßigkeit, das Gestein, während mir die Prozedur sichtlich schwer fällt. Der Grund dafür ist, dass ich gestern eben den ganzen Tag im Bett lag und mein Innenleben im 30-Minuten-Takt in alle Richtungen nach außen gekehrt habe. Da mein Magen bis in die Abendstunden hinein, selbst Wasser nicht aufgenommen hat und sich im Gegenteil sogar von dem letzten Rest Flüssigkeit in mir mit aller Gewalt verabschieden wollte, war ich gegen Abend dann nicht mehr in der Lage aufzustehen. Darüber bin ich irgendwann spät in der Nacht trotz extremer Übelkeit vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich fühlte mich wie kurz vorm Austrocknen als ich im Morgengrauen aufwachte und trank eine halbe Flasche Wasser in einem Zug auch auf die Gefahr hin, dass dieses Wasser in wenigen Minuten den gleichen Weg zurück (nur nicht in die Flasche) nimmt. Es kam nicht zurück und von da an ging es mir ein klein wenig besser.

Normalerweise wären jetzt mehrere Tage Auskurieren angesagt, nicht aber, wenn dafür keine Zeit bleibt. Das Ticket für die Fahrt nach Bangkok ist gebucht. Heute Abend fährt der Bus die ganze Nacht durch und kommt in der Frühe an. Und bevor ich Chiang Rai verlasse möchte Teno unbedingt, dass ich diesen Mönchen hier noch kennen lerne. Er tut alles um mich dazu zu bewegen mit ihm an diesen Ort zu fahren. Da ich diese Hartnäckigkeit normalerweise nicht von ihm kenne stimme ich zu, obwohl mir körperlich ganz und gar nicht danach ist. Und jetzt klettere ich sogar über mehrere Felsen in schwindelerregende Höhe und stehe vor dem Eingang einer Höhle. Die Aussicht von hier oben ist fantastisch; meine Kamera liegt im Rucksack unten auf einem Stuhl. Jetzt atme ich erst einmal tief durch. Eine angenehm frische Luft in der der Geruch von Wald und Natur liegt. Fast könnte man meinen, hier oben sei man den irdischen Dingen ein wenig entrückt. „Möchtet ihr in die Höhle?“ fragt der Mönch. – Nein, dass möchte ich jetzt ganz sicher nicht, zumal der Höhleneingang beängstigend eng aussieht. Im Inneren soll zwar mehr Platz herrschen, aber ich bin eh schon am Ende meiner Kräfte – jetzt auch noch in eine Höhle zu klettern, schaffe ich ganz sicher nicht mehr. Ich lasse ihm durch Teno übersetzen, dass es mir nicht besonders gut geht und dass ich gestern den ganzen Tag im Bett verbringen musste.

„Ich weiß“, nickt er. „Du wirst immer krank wenn du nach Thailand kommst. Das hat etwas mit deinem früheren Leben zu tun.“ Ich schaue ihn verdutzt an: Es stimmt: Ich kann mich bei meinen vielen Reisen kaum daran erinnern, dass ich nicht mindestens einmal pro Trip unter Durchfall oder Erbrechen – meist sogar unter beidem gelitten hätte. Zweimal musste ich sogar schon ein Krankenhaus während des Aufenthaltes in Thailand aufsuchen. Aber woher weiß er das? Ich schaue Teno an. Sein Blick gibt mir keine Auskunft und bevor ich weiter fragen kann, beginnt der Mönch mit dem Abstieg, dem wir schweigend folgen. Dieser Mensch ist ein einziges Rätsel – trotzdem fühle ich mich wohl in seiner Nähe; fühle mich wie magisch angezogen von ihm.

Unten angekommen reicht er mir Wasser in einer verschlossenen Flasche, dass ich dankbar annehme. Hoffentlich tut dies auch mein Magen. Zum Frühstück gab es ein paar Früchte, über die er (mein Magen) sich nur bedingt freute. Er hat sie zwar nicht gleich wieder zurückgeschickt, aber ich hatte das Gefühl dass er sie trotzdem nur widerwillig akzeptierte.

Die ganze Zeit schaut der Mönch mich an und ich glaube zu spüren, dass er bis in dem letzten Winkel meiner Seele liest. Ich bekomme dennoch nicht das Bedürfnis irgendetwas vor ihm verstecken zu müssen. In seinen Augen steckt so viel Sanftmut und Gelassenheit. Auch seine Stimme hat etwas angenehm Beruhigendes. Als er weiter spricht sehe ich aber auch eine tiefe Traurigkeit in seinem Gesicht, die mich sehr berührt.

„Du kommst immer wieder zurück nach Thailand, das ist deine Bestimmung. Du hast einmal in einem früheren Leben hier gelebt, aber du hast schreckliche Dinge getan und ich bin Schuld daran, denn ich habe es dir befohlen und du musstest mir gehorchen.“ Für mehr als einen Moment stockt mir der Atem. Gedanken schießen wie Blitze durch meinen Kopf und versuchen das Gehörte zu verarbeiten. Ich glaube als Buddhist an die Wiedergeburt und auch an frühere und spätere Leben, an diesen ständigen Kreislauf irdischen Daseins. Aber ich bin auch kritisch, wenn Menschen versuchen Dinge zu interpretieren, die nicht auf nachweisbaren Grundlagen aufgebaut sind. Dieser Mensch, der so gelassen in der typischen Sitzposition eines Mönchs jetzt auf der Erde mir gegenüber sitzt ist kein Spinner – das spüre ich. Aber wie kann das sein? Was redet er? Und woher will er das alles wissen?

„Durch das Gift, das du hergestellt hast, sind einmal sehr viele Menschen gestorben“, fährt er fort. „Ich habe dich gezwungen es zu tun, das tut mir sehr leid und dafür entschuldige ich mich bei dir. Ich hoffe du kannst diese Entschuldigung annehmen.“ Er reicht mir seine Hände und in dem Moment wo ich sie erfasse laufen Tränen über mein Gesicht – ich weiß nicht warum und ich kann auch nichts dagegen tun. Er nickt mit dem Kopf und sagt nur: „Ja du bist es  und du musstest kommen und ich hoffe du kannst mir verzeihen“.  Während wir unsere Hände halten passieren Dinge in mir, die ich nicht erklären oder deuten kann aber es ist eine Art Austausch der Seelen der zwischen uns stattfindet. Dieser  beantwortet mir zwar keine Fragen aber ich suche auch nicht weiter ständig nach Antworten und mein innerer Widerstand, der nur zu gerne Dinge anzweifelt verschwindet.

„Du wirst wieder zurückkommen weil du immer wieder zurückkommen musst und du wirst auch wieder krank werden, wenn du hier bist“, nimmt er das Gespräch erneut auf. „Aber du kannst dein Leiden lindern in dem du anderen Menschen hilfst. Das ist dein Auftrag. Du hilfst Menschen und das hilft dir. Du hast irgendwann Medikamente zu Kindern gebracht.“ Diese Feststellung war eine halbe Frage und ich bestätige, dass ich vor einem Jahr Medikamente von Thailand nach Myanmar geschmuggelt habe, um diese dort an Kinder in einem Tempel zu verteilen, die unter einem ansteckendem Hautpilz litten. „Das ist es, was du tun musst“ nickt er bestätigend. „Das ist deine Aufgabe. Wann immer du anderen Menschen hilfst, hilfst du dir selber aber du musst es von Herzen tun ansonsten bleibt es wirkungslos.“ In seiner Stimme liegt so viel Gewissheit, soviel Unwiderlegbarkeit – ich finde keinen Grund an seinen Worten zu zweifeln.

Schon nach der ersten Reise nach Thailand war ich in einem magischen Bann, der mich nach nur drei Wochen zurück in das Land geholt hat. Immer wieder erlebe ich sogenannte Déjà-vus – glaube Dinge wiederzuerkennen, die mir aber wissentlich nie begegnet sind. Eigentlich unbekannte Rituale und Traditionen sind mir zum Teil auf beängstigende Weise vertraut und ich weiß nicht warum. Immer wieder suche ich den Weg in Tempel, fühle auch eine tiefe Verbundenheit zur buddhistischen Lehre. Ich könnte noch viele Beispiele hier aufführen. Ist das jetzt die Erklärung für etwas, was ich selber nie richtig erklären konnte?

Wir sind seit  Stunden bei Phra Lahminh in seinem Waldtempel. Irgendwann steht er auf und lässt uns alleine. Teno ist erstaunlich gelassen und ruhig und ohne die Frage auszusprechen antwortet er: „Nein, ich habe es ihm nicht erzählt –  er ist ein sehr weiser Mann und er lebt seit vielen Jahren hier in der Natur.“

Nach einiger Zeit kommt Phra Lahminh  zurück und meint es sei an der Zeit zusammen zu essen. Wir folgen ihm zu einer Art Unterstand unter einem Felsvorsprung, der gegen Regen und Wind und herabfallende Steine durch Planen und ein Wellblechdach geschützt ist. Dort nehmen wir alle auf der Erde Platz und essen mit den beiden Novizen zusammen Gemüse und Reis.

Mehr als fünf Stunden später beschließen wir zurück zu fahren; in nur einer Stunde startet bereits mein Bus. „Ich bin froh, dass du hier warst“, sagt Phra Lahminh zum Abschied und reicht mir zwei kleine Orangen, die er zuvor mit einem Gebet segnet.  „Ich auch“, antworte ich ihm „und ich möchte auf jeden Fall hierher zurück kommen. Ich hoffe du vergisst mich nicht“. Phra Lahminh lächelt: „Ich kann dich gar nicht vergessen“.

Phra Lahminh

Phra Lahminh

Wat Phra Archa Thong

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Gestern stand der Besuch des Tempels zum goldenen Pferd (Wat Phra Archa Thong) auf dem Plan. Vor etwa zwei Jahren hatte ein Freund (danke Smitti :-) mir einen Bericht im Fernsehen mitgeschnitten, in dem von diesem Tempel – ca. 20 km Luftlinie von der burmesischen Grenze entfernt – berichtet wurde. Phra Khru Ba Neau Chai, ein Mönch, der früher der erfolgreichste Thaiboxer in Nordthailand war kümmert sich um Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Dörfern der Bergvölker, die abgeglitten und oft drogenabhängig oder zumindest in die Drogenszene verstrickt sind. Darüber hinaus kämpft er gegen die Drogenmafia, versucht in den Dörfern der Minoritäten Alternativen für ein besseres Leben zu vermitteln und wurde durch sein Engagement bereits mehrfach Opfer von Anschlägen und Überfällen.

Tor zum Wat Phra Archa Thong

Das alles hindert ihn aber nicht seine Arbeit fort zu setzen und gerade in der jüngsten Generation die wegweisende Zukunft zu sehen.  Jeder Novize im Wat Phra Archa Thong bekommt über kurz oder lang ein eigenes Pferd und lernt damit erstmals Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus unterrichtet der Mönch seine Novizen auch in der Kunst des Thaiboxens. Mit Strenge und Disziplin aber auch mit großer Aufopferung und mit dem Wissen immer wieder von vorne anfangen zu müssen, bekommen die Kinder und Jugendlichen eine bessere Alternative zum Drogenleben geboten und besuchen oft zum ersten Mal in ihrem Leben eine Schule.

Begeistert von dieser Idee und mit den Bildern des Films im Kopf und auf dem Smartphone bin ich glücklich an diesem Ort zu sein und gleichzeitig enttäuscht, weil hier vieles so ganz anders aussieht, wie es die Filmdokumentation vermittelte. Phra Khru Ba der große Mönch, Boxer und Abt des Klosters ist nicht da. Auch die zweite wichtige Person eine Nonne, die die Arbeit dort seit Jahren aktiv unterstützt, treffe ich nicht an. Das Kloster besteht offensichtlich aus zwei verschiedenen Plätzen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der erste Platz ist zu einer Art Touristenattraktion geworden, auf dem Kitsch wie auf einem Basar angeboten wird.  Inzwischen ist der Mönch nicht nur im ganzen Land, sondern, wie man sieht, auch in Europa und wahrscheinlich sogar im Rest der Welt bekannt geworden. Jetzt um ca. 12 Uhr mittags sieht es aus, als sei der erste Touristenstrom gerade durch und man wartet nun auf den nächsten Andrang…

Felsenhöhle Wat Phra Archa Thong

Der zweite Platz, der in dem Film besonders zur Geltung kommt und dort voller Leben und Energie zu stecken scheint, macht einen fast schon verlassenen Eindruck. Ein paar gackernde Hühner, eine paar in der Ecke liegende Hunde, die vor sich her dösen – die Statue des goldenen Pferdes ohne Farbe. Vier oder fünf Pferde in Ställen und ansonsten ist nichts (außer der Örtlichkeit) was an den Film erinnert. Liegt es an der Tageszeit? Halten jetzt etwa alle Mittagsschlaf? Für einen Moment überkommt mich der Gedanke nach einem Besen zu suchen und zu kehren und den herumliegenden Müll zu beseitigen. Nach etwa einer Stunde verlasse ich den Ort wieder. Im Fernsehen sieht irgendwie alles anders aus – aber wahrscheinlich wird man dies bei vielen meiner Fotos auch sagen.

Chiang Rai – Wat Doi Kau Quaai

Dienstag, 01. Dezember 2009

30.12.2009 – 10.25 Uhr (4.25) – Das Hotel in Chiang Rai [nördlichste Provinz Thailands (goldenes Dreieck), mit der gleichnamigen Stadt Chiang Rai, ca. 80 km von den Grenzen nach Laos und Burma/Myanmar gelegen] ist angenehm preiswert. Die Übernachtung in einem ca. 20 qm großen und sehr sauberen Zimmer mit Klimaanlage (die um diese Jahreszeit nicht gebraucht wird), Kühlschrank,  Fernseher (spricht leider nur thai), einem großen Badezimmer mit Toilette und Dusche (kalt bis kochend), täglichem Zimmerservice und inkl. Frühstück kostet 7,14 €. Das Frühstück ist jedoch relativ einfach gehalten (Tasse Kaffee (Instand), zwei dünne Scheiben Toast und je eine Portion Butter und Marmelade, wobei die Menge von Butter und Marmelade gleich gehalten ist …). Und zwei Flaschen Wasser gibt es täglich auch noch gratis dazu.

Am ersten Morgen im Norden habe ich mich auf den Weg gemacht und zu Fuß die nähere Umgebung erkundet. Ich kenne die Stadt zwar schon seit ein paar Jahren, war bislang aber meist per Motorroller unterwegs um von dem etwas außerhalb liegenden Hotel schnell ins Zentrum zu gelangen. An diesem Morgen war mir aber einfach nach einem Spaziergang zumute (angenehmer Sommermorgen bei 24 Grad, Sonnenschein und leichter Brise).

Nach ca. einem halben Kilometer sah ich ein Schild, das auf einen Tempel hinwies. Denn kannte ich noch nicht und beschloss nun dies umgehend zu ändern. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch nicht, dass der Tempel auf einem kleinen Berg lag, der wiederum mehr als drei Kilometer entfernt war. Also folgte ich guter Dinge den weiteren Schildern und wunderte mich, dass ich einfach nicht ankam. Irgendwann sah ich dann doch endlich die Türme des Tempels auf dem Berg und stand vor einer nicht enden wollenden Treppe. Ich wusste, wenn ich da hoch steige, bin ich nicht nur völlig platt, sondern gleichzeitig wie aus dem Wasser gezogen…

Am  oberen Ende der Treppe blickten mich dann zwei steinerne Tempelwächter grimmig an. Jetzt quäle ich mich hier schon diese endlosen Stufen hoch, bin nass geschwitzt und dann diese düsteren Gestalten – eine freudige Willkommensbegrüßung stelle ich mir anders vor. Diese bekam ich dann aber nur wenige Minuten später von einem jungen Mönchen, der sich nicht nur über meinen Besuch freute, sondern mir bereitwillig von dem Tempel und dem Leben in einem Wat erzählte. Auf meine Frage, warum er ein so ausgesprochen gutes Englisch beherrsche folgte ein bescheidenes Lächeln und die Erklärung, dass er normalerweise bei >Bangkok Air< beim Bodenpersonal arbeite – (klar, da spricht er wahrscheinlich jeden Tag englisch). Jetzt habe er sich ein paar Tage Auszeit genommen um in diesem Wat zu meditieren.

Mönch im Tempel Wat Doi Quaai

Mönch im Tempel >Wat Doi Kau Quaai<

In Thailand ist dies nichts Ungewöhnliches. Fast jeder Thai (ca. 95 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten) geht mindestens einmal in seinem Leben (viele auch mehrfach) in ein Kloster um während dieser Zeit Tam Bun (Verdienstpunkte für das nächste Leben) – (http://de.wikipedia.org/wiki/Tam_bun) zu sammeln. Wie lange diese Auszeit dauert, legt derjenige, der sich für das Klosterleben entscheidet selber fest. Allerdings muss der Abt des jeweiligen Tempels vorher seine Zustimmung zur (vorübergehenden) Aufnahme in die Tempelgemeinschaft geben. Jedenfalls war der junge Mönch gerade dabei sein Punktekonto ordentlich aufzustocken und wie es schien fühlte er sich sichtlich wohl dabei.

Vielleicht sollte ich auch mal darüber nachdenken. Selber habe ich jedenfalls das Gefühl, dass mein eigenes Punktekonto, bei dem jede gute und auch jede schlechte Tat automatisch registriert wird, kein allzu großes Guthaben aufweißt. Ob das Schreiben von Online-Reiseberichten darin auch berücksichtigt wird? – Ich glaube eher nicht.

Aussicht über Chiang Rai

Aussicht vom Tempel über Chiang Rai